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Gesperrter Ordner in Google Fotos auf dem iPhone: Kopien und Sicherung

Ein Bild im gesperrten Ordner verschwindet aus den üblichen Ansichten von Google Fotos. Vor dem Verschieben eines intimen Fotos solltest du aber auch die Sicherung und andere gespeicherte Fassungen prüfen.

Von Dmytro PolianskyiVeröffentlicht Veröffentlicht vom Entwickler von Sensitivity
Vier getrennte Prüfungen

Der Ordner schützt die dort abgelegten Dateien

  • Sichtbarkeit

    Die Inhalte fehlen in den üblichen Ansichten von Google Fotos.

  • Zugriff

    Entsperren mit Face ID, Touch ID oder dem iPhone-Code.

  • Sicherung

    Ordnerschalter und manuell gesicherte Elemente prüfen.

  • Weitere Fassungen

    Bearbeitungen, Exporte und andere Kopien einzeln ansehen.

Ohne aktivierte Ordnersicherung kann das Verschieben die bisherige Google Fotos-Sicherung entfernen. Entscheide vor dem Verschieben.

Den Ordner in Google Fotos einrichten

Öffne Google Fotos auf dem iPhone und gehe zu Sammlungen → Gesperrt. Folge den Schritten zur Einrichtung des gesperrten Ordners. Laut Google-Hilfe für iPhone und iPad ist die Funktion ab iOS 15 verfügbar. Die genaue Anordnung kann sich mit der App-Version ändern.

Probiere den Ablauf zunächst mit einem unverfänglichen Bild aus. Lies die Bestätigung vor dem Verschieben und sieh anschließend nach, wo die Datei liegt. Eine Aktion in Google Fotos überprüft nicht automatisch jede Datei in Apple Fotos, Downloads oder anderen Apps.

Wer den Ordner öffnen kann

Auf dem iPhone wird der Ordner mit Face ID, Touch ID oder dem Gerätecode entsperrt. Ein eigenes Passwort nur für diesen Ordner ist nicht möglich. Wer diese Entsperrmöglichkeiten nutzen kann, kann damit auch Zugriff auf die Inhalte erhalten.

Die abgelegten Medien erscheinen nicht in der normalen Fotoübersicht, Suche, den Alben oder Erinnerungen von Google Fotos. Das Archiv verhält sich anders: Archivierte Bilder können weiterhin in Suchergebnissen auftauchen. Zum Teilen musst du ein Bild erst aus dem gesperrten Ordner herausnehmen.

Vorher über die Sicherung entscheiden

Gehe über dein Profilbild zu den Google Fotos-Einstellungen und öffne Sicherung → Gesperrten Ordner sichern. Entsperre den Ordner und prüfe den Schalter. Seine automatische Sicherung setzt voraus, dass die allgemeine Sicherung in Google Fotos eingeschaltet ist. Auch bei ausgeschalteter automatischer Ordnersicherung lassen sich einzelne Elemente manuell sichern.

Ohne Sicherung liegen diese Ordnerinhalte nur auf diesem Gerät. Geht das iPhone verloren oder wird die App deinstalliert, können sie verloren gehen. Google nennt außerdem eine wichtige Folge des Verschiebens: Ist die Ordnersicherung ausgeschaltet, werden vorhandene Google Fotos-Sicherungen der verschobenen Elemente gelöscht. Prüfe das, bevor du ein unersetzliches Bild verschiebst.

Lege bewusst fest, wo eine wiederherstellbare Kopie bleiben soll und wer dort Zugriff hat. Google nennt seine üblichen Verschlüsselungsverfahren. Daraus lässt sich weder ein separates Ordnerpasswort noch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ableiten.

Andere Fassungen getrennt ansehen

Kopien, bearbeitete Versionen und geteilte Bilder, die andere Personen gespeichert haben, werden nicht mitverschoben. Ein Screenshot oder exportiertes Bild kann deshalb eine eigene Entscheidung erfordern. Ähnliche Vorschaubilder bedeuten nicht, dass eine einzige Aktion alle Dateien steuert.

Das Album für ausgeblendete Bilder in Apple Fotos ist eine andere Funktion. Ebenso beschreiben die Regeln zur iCloud-Synchronisierung ausgeblendeter Fotos nicht die Sicherung in Google Fotos. Sieh dir das betroffene Bild in jedem verwendeten Dienst an.

Vergessene intime Bilder in der Mediathek finden

Sensitivity hilft dabei, mögliche Nacktaufnahmen oder sexuelle Inhalte in unterstützten Fotos und Videos zu finden, für die du Zugriff erteilst. Die App durchsucht kein Google-Konto, umgeht keinen gesperrten Ordner und ruft keine Dateien auf fremden Geräten zurück.

Prüfe jeden Vorschlag selbst. Gewöhnliche Bilder können markiert werden, intime Aufnahmen können unentdeckt bleiben. Private Dokumente und Gesprächsscreenshots brauchen ebenfalls eine manuelle Prüfung. Ein Scan zugänglicher Medien ergänzt die Kontrolle der Ablageorte; er bestätigt nicht den Schutz jeder Kopie.

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