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iPhone-Fotos unkenntlich machen: Abdecken oder Verpixeln?

Beim Unkenntlichmachen zählt am Ende die versendete Datei. Eine abgedeckte Stelle in der Vorschau hilft wenig, wenn zusammen mit ihr das Original oder eine bearbeitbare Fassung verschickt wird. Prüfe deshalb die sichtbare Bearbeitung und die Freigabeoptionen getrennt.

Von Dmytro PolianskyiVeröffentlicht Veröffentlicht vom Entwickler von Sensitivity
Von der Bearbeitung zum Anhang

Prüfe die Datei, die du versendest

  1. Arbeitskopie wählen

    Lege fest, welche Stelle nicht sichtbar sein soll.

  2. Vollständig abdecken

    Kontrolliere Füllung, Deckkraft und die Ränder.

  3. Freigabeoptionen prüfen

    Schicke keine unerwünschten Original- oder Referenzdaten mit.

  4. Fertige Datei öffnen

    Prüfe sie vergrößert und anschließend im Zielprogramm.

Die bearbeitete Vorschau allein zeigt nicht, welche Dateien und Zusatzdaten beim Empfänger ankommen.

Was eine deckende Fläche anders macht als Unschärfe

Weichzeichnen und Verpixeln verändern das Aussehen eines Details. Ob die entscheidende Information damit wirklich unlesbar ist, musst du am Ergebnis prüfen. Eine vollständig deckende Fläche lässt sich leichter kontrollieren: Der betreffende Bereich soll in der sichtbaren Fassung ganz verdeckt sein.

Die folgenden Schritte verwenden eine Form in Apples Markierungswerkzeugen. Sie beschreiben keine eingebaute Funktion zum automatischen Verpixeln von Gesichtern. Wenn du dafür einen anderen Editor einsetzt, prüfe dessen Ausgabe und Datenverarbeitung gesondert.

Eine private Stelle mit Markierungen abdecken

Öffne das gewünschte Foto und gehe über „Bearbeiten“ zu den Markierungswerkzeugen. Apple beschreibt den Einstieg in der Anleitung für Markierungen. Arbeite bei Bedarf mit einer Kopie, damit du dein unverändertes Original für dich behalten kannst.

  1. Füge über die Hinzufügen-Taste eine passende Form ein.
  2. Wähle eine ausgefüllte Form mit voller Deckkraft. Ein bloßer Rahmen verdeckt die Mitte nicht; ein transparenter Textmarker kann Details sichtbar lassen.
  3. Ziehe die Form über die gesamte Stelle. Achte auch auf Ränder, an denen noch Zeichen oder Bildteile hervorschauen könnten.
  4. Sichere die Bearbeitung und kontrolliere die Stelle vergrößert.

Füllung, Umriss und Deckkraft sind unterschiedliche Einstellungen. Die Apple-Anleitung zu Formen erläutert diese Werkzeuge. Probiere sie zunächst an einem unverfänglichen Beispiel aus, wenn dir die Bedienung noch nicht vertraut ist.

Originaldaten beim Teilen bewusst ausschließen

Die Bearbeitung in deiner Mediathek ist nicht automatisch identisch mit dem, was beim Empfänger ankommt. Laut Apples Freigabeanleitung kann „Alle Fotodaten“ das Original samt Bearbeitungsverlauf und Metadaten einschließen. Lass diese Option ausgeschaltet, wenn du ausschließlich die bearbeitete Ansicht weitergeben möchtest. Welche Optionen angeboten werden, hängt vom gewählten Freigabeweg ab.

Bei unterstützten Geräten solltest du außerdem „Reference Image“ prüfen. Apple weist darauf hin, dass die Referenzbilddaten den vollständig erfassten Bildausschnitt enthalten können, unabhängig von der Zoomeinstellung. Eine passende Vorschau ist daher kein Grund, zusätzliche Originaldaten ungeprüft mitzuschicken.

Wähle eine Ausgabe als eigenständiges Standbild mit den sichtbaren Änderungen. Ein unverändertes Original oder ein weiter bearbeitbares Projekt erfüllt einen anderen Zweck. Öffne die gespeicherte Datei erneut, soweit dein Exportweg das ermöglicht.

Den fertigen Anhang kontrollieren

Vergrößere genau die Datei, die du anhängen willst. Prüfe neben der abgedeckten Stelle auch Spiegelungen, Gesichter, benachbarten Text, Bildtitel und Standortangaben. Bei einer Live Photo oder einem Video gehören Bewegung und Ton ebenfalls zur Entscheidung.

Kontrolliere anschließend die Vorschau im Zielprogramm. Wenn du nicht erkennen kannst, welche Fassung es versenden wird, verschiebe die Freigabe und nutze einen überprüfbaren Ausgabeweg. Deine Bearbeitung verändert keine Kopie, die jemand zuvor gespeichert hat.

Ein Foto finden und es bearbeiten sind getrennte Aufgaben

Sensitivity kann dir helfen, wahrscheinlich explizite Fotos und Videos für eine Sichtprüfung zu finden. Die App bearbeitet das Bild nicht und bestätigt nicht, dass ein privates Detail verdeckt ist. Die Kontrolle der fertigen Datei bleibt deshalb ein eigener Schritt.

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